AGB

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Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag / Beherbergungsvertrag

mit dem Nordseehotel Freese, Inh. Gisela Freese / Wilhelmstr. 60-61, D-26571 Juist

Stand: 01.01.2017

Die Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Hotelzimmern zur Beherbergung sowie für alle für den Kunden erbrachten Leistungen und Lieferungen  des Hotels. Die Unter- oder Weitervermietung der überlassenen Zimmer sowie der Nutzung zu anderen als Beherbergungszwecken bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Hotels. Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, dies ist vor Abschluss des Vertrages schriftlich vereinbart.

Der Vertrag kommt durch die Annahme des Vertrages des Angebotes des Hotels zustande. Das Angebot kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Die Annahme muss schriftlich erklärt werden. Dem Hotel steht es frei, die Zimmerbuchung oder gebuchte Leistung schriftlich zu bestätigen oder gar vom Kunden eine schriftliche Rückbestätigung zu verlangen. Bestätigt das Hotel die Buchung schriftlich und verlangt eine Rückbestätigung wird die Buchung nur mit der Rückbestätigung gültig. Vertragspartner sind das Hotel und der Kunde. Hat ein Dritter für den Kunden bestellt, so haftet der Dritte gegenüber dem Hotel zusammen mit dem Kunden als Gesamtschuldner für alle Verpflichtungen aus dem Hotelaufnahmevertrag, sofern dem Hotel eine entsprechende Erklärung des Dritten vorliegt. Als solche Erklärung gilt die schriftliche Buchung des Dritten. Soweit das Hotel im Rahmen des Vertragsverhältnisses Werkleistungen erbringt oder einen Vertrag über die Lieferung neu hergestellter Sachen abschließt, verjähren evtl. Ansprüche wegen Mängel nach einem Jahr ab dem gesetzl. Verjährungsbeginn. Für alle übrigen Ansprüche des Kunden beträgt die Verjährungsfrist 6 Monate. Vorstehendes gilt nicht für die Haftung des Hotels für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der Haftung für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Hotels, seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen; in diesen Fällen gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

Das Hotel ist verpflichtet, die vom Kunden gebuchten Zimmer bereitzuhalten und die vereinbarten Leistungen zu erbringen, das Hotel ist berechtigt jederzeit und ohne den Kunden vorher zu informieren, dem Kunden eine höhere Zimmerkategorie bereitzustellen. Der Kunde ist verpflichtet, die für die Zimmerüberlassung und die von ihm in Anspruch genommenen Leistungen geltenden und vereinbarten Preise des Hotels zu zahlen. Soweit Preise nicht vorher schriftlich bekanntgeben wurden, gelten die im Hotel vorhandenen Preislisten. Dies gilt auch für vom Kunden veranlasste Leistungen und Auslagen von Dritten. Bei vom Kunden veranlassten Leistungen und Auslagen bei Dritten kann das Hotel eine Servicegebühr erheben. Die vereinbarten Preise verstehen sich immer und soweit nichts anderes schriftl. vereinbart ist, inkl. der gesetzl. MwSt.. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung 4 Monate, so kann das Hotel nachträglich Preisanpassungen, jedoch max. 10 %, vornehmen.

Gültige Zahlungsmittel im Hotel sind Bar, per EC/Maestro oder VISA, MASTERCARD o. AMERICAN EXPRESS. Debitor – Rechnungen nur nach gesonderter Vereinbarung.

Die Preise können vom Hotel ebenfalls geändert werden, wenn der Kunde nachträglich Leistungsänderungen vornimmt und das Hotel dem zustimmt.

Rechnungen des Hotels ohne Fälligkeitsdatum sind innert 10 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Das Hotel ist berechtigt, aufgelaufene Forderungen jederzeit fällig zu stellen und bei Zahlungsverzug Verzugszinsen gem. § 288 BGB zu berechnen. Die Geltendmachung von Schäden aus dem Zahlungsverzug bleibt vorbehalten.

Das Hotel ist berechtigt, die Zimmerbereitstellung oder Leistungserbringung bei Vertragsabschluss oder zu einem anderen Zeitpunkt vor Leistungserbringung eine Anzahlung, Kaution oder Sicherheit zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung oder Art und Höhe der Kaution oder Sicherheitsleistung wird vom Hotel bestimmt.

Der Kunde kann Aufrechnungen nur bei unbestrittenen oder rechtskräftigen Forderung vornehmen. Kürzungen oder Minderungen, sowie ein Zurückbehaltungsrecht richten sich nach den einschlägigen Regelungen richten sich ansonsten nach den gesetzlichen Regelungen des BGB.

Ein Rücktritt des Kunden durch Stornierung oder Abbestellung des Zimmers bzw. von vereinbarten Leistungen bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Hotels. Erfolgt diese nicht hat der Kunde den vereinbarten Preis aus dem Vertrag zu zahlen, auch wenn der Kunde die Leistungen nicht in Anspruch nimmt. Dies gilt nicht in Fällen des Leistungsverzuges durch das Hotel oder in Fällen der Unmöglichkeit der Leistungserbringung durch das Hotel. Der Kunde kann bis 45 Tage vor dem vertraglich vereinbarten Leistungszeitpunkt vom geschlossenen Vertrag zurücktreten ohne Zahlungs- oder Schadenersatzansprüche des Hotels auszulösen, wenn nicht schriftlich im Vertrag andere Zeiten vereinbart sind. Für einen Rücktritt nach diesem Zeitpunkt kann das Hotel dem ihm entstehenden und vom Kunden zu ersetzenden Schaden pauschalisieren und vom Kunden 90 % des vertraglich vereinbarten Preises für Übernachtung/Frühstück und 70 % für Halbpensionsleistungen verlangen. Andere und weitere Leistungen können nach Art und Weise ggfs. mit einer Stornierungsgebühr von 100 % belegt werden, insbesondere wenn es sich um Leistungen Dritter handelt, die auf Wunsch oder Veranlassung des Kunden, erbracht werden sollten. Bei nicht in Anspruch genommenen Leistungen unterliegt das Hotel der Schadenminderungspflicht und hat die Einnahmen aus Weitervermietung oder Weiterverkauf sowie eingesparte Aufwendungen auf die Stornierungsgebühr anzurechnen. Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass kein Schaden entstanden ist oder der dem Hotel entstandene Schaden niedriger als die geforderte Pauschale ist.

Ist ein Rücktrittsrecht des Kunden durch diese AGB oder den individuellen Beherbergungsvertrag vereinbart, so ist auch das Hotel seinerseits berechtigt innerhalb dieser Zeit vom Vertrag zurückzutreten. Wird eine vertraglich vereinbarte Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung bzw. Kaution nicht fristgerecht erbracht, so ist das Hotel berechtigt einseitig vom Vertrag zurückzutreten. Ferner ist das Hotel berechtigt aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag außerordentlich zurückzutreten, beispielsweise, wenn höhere Gewalt (nach allgemeinen versicherungsrechtlichen Bestimmungen) die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen oder wenn der Vertrag unter irreführenden Umständen oder falschen Angaben des Kunden zustande gekommen ist. Weitere wesentlich Gründe für einen Rücktritt des Hotels wäre, dass durch bestimmte Leistungen die Sicherheit und Ordnung im Hotel gefährdet wäre oder das Ansehen des Hotels gefährdet werden könnten. Im Falle des Rücktrittes durch das Hotel, hat das Hotel den Kunden unter Angabe der Gründe zu informieren. Im Falle des Rücktrittes durch das Hotel entsteht beim Kunden kein Schadensersatzanspruch, es sei denn das Hotel hätte grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt.

Der Kunde erwirbt mit Vertragsabschluss keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer, auch wenn ihm dies zum Buchungszeitpunkt bestätigt worden ist. Gebuchte Zimmer können am Anreisetag ab 15.00 h bezogen werden und müssen am Abreisetag bis 11.00 h zurückgegeben werden. Das Hotel ist jedoch bemüht bei früherer Anreise, den Gästen ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Wird das Zimmer bis 11.00 h nicht zurückgegeben kann das Hotel bis 18.00 h einen Aufwand von 50 % des vollen Logispreises und nach 18.00 h von 100 % in Rechnung stellen.

Eine Schadensersatzpflicht des Hotels gegenüber einem Kunden sind grundsätzlich auf den Ersatz von Schäden, die grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurden. Bei Störungen oder Mängel bei der Leistungserfüllung durch das Hotel, hat der Kunde gegenüber dem Hotel nur einen Anspruch wenn der den Mangel oder Störung unverzüglich angezeigt hat. Das Hotel muss Gelegenheit zur Abhilfe haben. Für eingebrachte Sachen haftet das Hotel nur bis max. Euro 3.500,00 für Wertsachen oder Geld, wenn dieses im Hotel- oder Zimmersafe verwahrt war. Jegliche Haftungsansprüche erlöschen, wenn der Kunde nicht von der unverzüglichen Anzeigepflicht gebraucht macht. (§§ 703 ff BGB). Das Hotel übernimmt keine Haftung für die Zustellung von Postsachen etc.. Weckaufträge werden mit Sorgfalt durchgeführt, ein Schadensersatzanspruch bei Nichtdurchführung ergibt sich allerdings nur bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichen Handelns des Hotels

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages oder dieser AGB bedürfen der Schriftform. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch den Kunden sind nicht zulässig. Erfüllungs- und Zahlungsort ist Juist, Gerichtsstand ist Norden bzw. Aurich. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Sollte einzelnen Bestimmungen ungültig oder unwirksam sein, sind diese unverzüglich gegen wirksame und gültige auszutauschen. Die Wirksamkeit und Gültigkeit der AGB im gesamten sind dann jedoch nicht berührt.

Zahlungen können im Hotel per Barzahlung, Zahlung per Maestro-/EC-Card, Visa, Mastercard und Amex vorgenommen werden. Ebenso ist es möglich den Rechnungsbetrag vorab per Banküberweisung zu überweisen.

Sofern Vorauszahlungen via Paypal, Sofortüberweisung oder Kreditkartenzahlungen über unsere Homepage erfolgen, so erfüllt das Hotel alle Voraussetzungen für den sicheren Zahlungsverkehr. Für den Online-Zahlungsverkehr gelten die entsprechenden rechtlichen Bestimmungen und diese AGB. Das Hotel behält sich vor bei Buchungen über den Internetauftritt Kreditkarten sofort zu belasten.

Sofern das Hotel Rabatte einräumt sind diese nur mit der entsprechenden schriftlichen Bestätigung des Hotels gültig. Sofern in Katalogen oder Prospekten Rabatte ausgewiesen sind, so sind diese unverbindlich. Rabatte auf Arrangements können in keinem Fall gewährt werden.

Weitere Informationen und die gesamten AGB können auf unserem Homepage www.nordseehotel-freese-juist.de eingesehen werden.

 

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